Nasenatmung

Foto 

Mag. Helmut Wendelin

Letzte Änderung am 28.10.2014 um 14 Uhr 30

E-Mail Adresse: wendelin@nasenatmung.at

Foto: Franz Helmreich
Foto

Diese Internetdomain wird ab 28.10.2014 zum Verkauf angeboten. Mein Problem mit der Nasenatmung ist nun gelöst. Details stehen weiter unten. Für Kontaktaufnahme gilt obige E-Mail Adresse.

Diese Website beschäftigt sich mit der Wichtigkeit einer funktionierenden Nasenatmung. Ich bin Steuerberater, Jahrgang 1958 und lebe in Wien. Diese Website wurde am 20.6.2012 im Internet angelegt.


Ich leide unter einem

schweren obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom.


Dabei kommt es während des Schlafes zu Atemstillständen. Das können mehr als 400 Atemstillstände (Apnoen) in einer Nacht sein. Genau genommen sind es Erstickungsanfälle durch einen Verschluss (Obstruktion) des Atemweges im Mund. Der längste Erstickungsanfall der bei mir gemessen worden ist hat 75 Sekunden lang gedauert.

In der Nacht in der diese Messung durchgeführt worden ist hatte ich durchschnittlich 62 Atemstillstände pro Stunde. Ich habe also einen Apnoeindex (AHI) von 62.

Das Ergebnis sind sehr starke Kopfschmerzen nach dem Aufwachen und eine entsetzliche Tagesmüdigkeit.

Wenn jemand einschläft während ihm ein Friseur die Haare schneidet dann hat diese Person ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom.

Wenn ein Mann einschläft während ihm die hübscheste Friseuse von ganz Wien die Haare schneidet dann hat dieser Mann ein schweres obstruktives Schlafapnoe-Syndrom.

Ich gehöre zur zweiten Gruppe und dieses Beispiel ist leider nicht erfunden.

Ich verwende die derzeit übliche Therapie. Diese besteht aus einem CPAP-Beatmungsgerät und einer Vollgesichtsmaske welche mit Gummibändern am Gesicht befestigt ist. Beides ist mit einem 2 Meter langen Luftschlauch verbunden. Vorgesehen ist diese Therapie lebenslänglich.

Ich möchte unbedingt von dieser Therapie wegkommen und mein erstes Ziel ist es meine behinderte Nasenatmung zu verbessern. Ich habe kein Übergewicht und kein Selbstmitleid.

Ich bin mir bewußt, dass mein Weg zu einer Lösung aus vielen kleinen Schritten bestehen wird.

Jeder Arzt oder jede Institution der/die mir hilft wird hier auf dieser Website veröffentlicht.

Sollte ich einmal eine negative Erfahrung machen werde sie aber ganz sicher nicht veröffentlichen. Es ist mir klar, dass eine Lösung von einem medizinischem Problem nicht so einfach ist wie das Reparieren von einem Kraftfahrzeug.

Nach meinem Wissensstand gibt es 1,6 Millionen Menschen in Österreich welche schnarchen. Das sind 20 % der österreichischen Bevölkerung von 8 Millionen Einwohner. Man geht davon aus, dass 30 % der Männer und 10 % der Frauen schnarchen.


Diese 1,6 Millionen Menschen in Österreich sind die Zielgruppe von meiner Website www.nasenatmung.at

In Österreich leiden ungefähr 400.000 Menschen an Schlafapnoe-Syndrom. Das sind 5 % der Gesamtbevölkerung von 8 Millionen Einwohner.

Diese 400.000 Menschen stecken aber zahlenmäßig in den oben angeführten 1,6 Millionen. Aus dem einfachen Grund weil 90 % von ihnen "nicht diagnostiziert" sind. Das heißt sie wissen dass sie schnarchen, sie wissen aber nicht dass sie am Schlafapnoe-Syndrom leiden. In Österreich leiden also 360.000 Menschen an Schlafapnoe-Syndrom ohne es zu wissen.

1. Erfolgreicher Schritt

Ich habe mir einen AlaxoLito Nasenstent aus Köln in Deutschland bestellt und mit der Post zuschicken lassen. Ich verwende diesen Nasenstent derzeit noch gemeinsam mit der Vollgesichtsmaske seit dem 23.5.2012 und bin sehr zufrieden damit. Nähere Informationen gibt es unter

www.alaxolito.com

Das erste Resultat von diesem AlaxoLito Nasenstent ist eine Erweiterung der beiden Nasenlöcher und eine Verbesserung der Atmung durch die Nase. Das ist so angenehm, dass ich den Nasenstent in der Früh nach dem Aufstehen gar nicht aus der Nase nehmen möchte.

Das zweite Resultat ist eine Fehlereingrenzung bei meiner behinderten Nasenatmung. Dieser Nasenstent erweitert den Atmungskanal in meiner Nase auf einer Länge von 35 mm. Bei den ersten 10 mm handelt es sich aber um den "Nasenvorhof", das ist der Hohlraum in der Nase in den man den Zeigefinger stecken kann.

Das heißt der Engpass der mein Problem darstellt sind bei mir nur die darauf folgenden 25 mm. Das weiß ich erst jetzt. Ich möchte diesen Teil der Nase untersuchen lassen und mich dann wahrscheinlich zu einer Operation entschliessen. Es muß möglich sein, diesen Engpass zu erweitern. Das würde gewaltig die Lebensqualität heben und betrifft wirklich sehr viele Menschen. Es lohnt sich hier eine perfekte Lösung zu entwickeln. Bei der Anzahl der Betroffenen und deren Einschränkungen und Leidensdruck ist ein wirtschaftlicher (finanzieller) Erfolg sicher zu erzielen.

2. (noch geplanter) Schritt

Ich möchte meine Nasenatmung mit einer sogenannten "Rhinomanometrie" messen lassen. Es wird hier der Volumenfluss der Atemluft durch die Nase gemessen und in Milliliter pro Sekunde angegeben. 500 Milliliter pro Sekunde ist angeblich ein brauchbarer Wert für beide Nasenlöcher gemeinsam.

Eine Messung mit AlaxoLito und eine Messung ohne AlaxoLito damit ich weiß wo ich als Ausgangspunkt stehe und wozu der AlaxoLito imstande ist.

Falls es möglich ist eine Nasenatmung mit mindestens 500 Mililiter Atemluft pro Sekunde zu bekommen sollte es möglich sein im Schlaf mit geschlossenem Mund zu atmen. Damit könnte bereits ein großer Teil von meinem Problem gelöst sein.

Mit geschlossenem Mund zu schlafen ist für mich derzeit absolut unmöglich, die Nasenatmung ist zu behindert.

FÜNF PROZENT REGEL


Die FÜNF PROZENT REGEL (© Wendelin) besagt, dass es Patienten gibt bei denen die Behinderung der Nasenatmung so stark ist, dass sie die alleinige Ursache für das Schlafapnoe-Syndrom ist.

Das bedeutet umgekehrt, dass es durchaus möglich ist durch die Perfektionierung der Nasenatmung das Schlafapnoe-Syndrom zum Verschwinden zu bringen.

So dass man keine künstliche Beatmung im Schlaf durch die CPAP-Methode mehr braucht.

Ich verwende ein Beatmungsgerät vom US-amerikanischen Hersteller "Respironics" und werde von einem Wiener Unternehmen betreut welches die Generalvertretung für Österreich hat.

Dieser  Generalimporteuer betreut 5000  Betroffene mit Schlafapnoe-Syndrom. Nach Aussage von dem für mich zuständigen Mitarbeiter haben von diesen 5000 Schlafapnoikern nur 5 Prozent eine derart stark behinderte Nasenatmung, dass sie eine Vollgesichtsatemmaske brauchen. In diesem Fall kann der Betroffene im Schlaf nur durch den geöffneten Mund atmen.

Die anderen 95 % dieser betreuten Schlafapnoiker kommen mit einer Nasenmaske aus. Die Vollgesichtsmaske ist wesentlich teurer als die Nasenmaske. Zusätzlich zu einer Verordnung braucht der Patient jedes Jahr eine Begründung eines HNO Facharzt warum eine Nasenmaske nicht ausreichend ist.  Ohne diese Begründung bezahlt die Krankenkasse diese Vollgesichtsmaske nicht.

Die von mir so genannte FÜNF PROZENT REGEL besagt nun, dass die stark behinderte Nasenatmung die Hauptursache oder die alleinige Ursache für das Schlafapnoe-Syndrom ist.

Wer bei diesen FÜNF PROZENT APNOIKERN eine perfekte Nasenatmung operativ herstellen kann beseitigt die Fehlerursache und besiegt in diesem Fall das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom.

Der Alaxo Nasenstent macht auf einer Länge von 18 Zentimeter auch nichts anderes. Er erweitert den Atemweg für die Nasenatmung und es funktioniert.

Diese Erfahrungen mit dem Alaxo Nasenstent kann man sich hier zu Nutze machen. Darüber gibt es sicher schon medizinische Studien.

Fünf Prozent von 400.000 Schlafapnoiker in Österreich sind immer noch 20.000 Schlafapnoiker in Österreich.

Wäre ich Facharzt für HNO würde ich mich auf dieses Gebiet spezialisieren. Verbesserung der Nasenatmung.

Nicht nur die Lebensqualität sondern auch die Leistungsfähigkeit wird durch einen perfekten Schlaf extrem gesteigert.

Von den Betroffenen vom Schlafapnoe-Syndrom haben ungefähr 80 % starkes Übergewicht. Übergewicht kann hier 120 Kilo und mehr bedeuten.

Aber die 5 % gehören nicht zur Regel, die 5 % sind die Ausnahme.

ZUSÄTZLICHER NACHTEIL DER VOLLGESICHTSMASKE

Um dicht zu sein muß die Vollgesichtsmaske mit 2 Gummibänder möglichst fest an das Gesicht angepresst werden. Nachdem der Unterkiefer beweglich ist läßt es sich nicht vermeiden, dass er durch das untere Gummiband stark nach hinten gezogen wird. Dadurch wird der Atemweg im Rachen noch weiter eingeengt und es vergrößert sich das Problem.

Die Lösung von einem Problem hat einen Nebeneffekt der das Problem noch vergrößert.


Auch das ist ein Aspekt warum ich von dieser Vollgesichtsmaske wegkommen will.


3. (noch geplanter) Schritt

Ich unterziehe mich einer Nasenoperation damit meine Nasenatmung verbessert wird.

Falls diese Nasenoperation den gewünschten Erfolg bringt erspart sich die Wiener Gebietskrankenkasse in Zukunft jedes Jahr 230 Euro für die Vollgesichtsatemmaske. Voraussichtlich für die nächsten 40 Jahre.

4. Erfolgreicher Schritt

Ich habe im Mai 2013 eine Messung meiner Nasenatmung durchführen lassen. Diese sogenannte "Rhinomanometrie" hat im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) in Wien stattgefunden. Genau genommen in der "HNO Ambulanz" des AKH. Ich habe auch ein ausgedrucktes Messprotokoll bekommen. Ein Blatt Papier im Format DIN A4 ausgedruckt auf einem handelsüblichen Bürodrucker.

Diese Rhinomanometrie hat einen "nasalen Volumenstrom" von 36 Mililiter Atemluft pro Sekunde für beide Nasenlöcher (zusammenaddiert) ergeben.

Als "normale Nasenatmung" gilt der Bereich von 500 bis 1000 Mililiter pro Sekunde.

Das heißt meine behinderte Nasenatmung, die ich höchstwahrscheinlich schon seit meiner Geburt habe, hat einen Wert von nur 7 % des absolut untersten Wertes. Das übertrifft alle meine Befürchtungen bei weiten.

Aber genau deswegen weiß ich nun dass ich auf dem richtigen Weg bin.

5. Erfolgreicher Schritt

Ich habe mich im Juli 2013 einer Nasenoperation im Hanusch Krankenhaus in Wien unterzogen. Diese Nasenoperation hat meine Nasenatmung sehr stark verbessert. Ich kann tagsüber problemlos durch die Nase atmen.

Die Nasenatmung in der Nacht ist leider noch nicht ausreichend so dass die Symptome von der obstruktiven Schlafapnoe wieder gekommen sind.

Die ersten Nächte konnte ich nur ohne Vollgesichtsmaske schlafen weil ich einen Gipsverband auf der Nase hatte. Insgesamt hatte ich 11 Nächte lang die Hoffnung, dass die künstliche Beatmung in der Nacht für mich nun zu Ende ist.

6. (noch geplanter Schritt) Eine neuerliche Messung mit Rhinomanometrie

Diese sogenannte "postoperative Kontrolle" soll zeigen wie groß der Fortschritt durch diese Operation im Juli 2013 war. Für meine Verhältnisse war diese Operation auf jeden Fall ein großer Fortschritt.

Wenn man mit 54 Jahren zum ersten Mal im Leben durch die Nase atmen kann muß man das schon als revolutionär bezeichnen.


Ruhm und Ehre an das Hanusch Krankenhaus in Wien !

7. (noch geplanter Schritt) Eine weitere Operation (nach eingehender vorheriger Beratung) welche aber einen anderen Bereich betrifft.

Das wäre weiter hinten. Also eher Nasenscheidewand und Nasenmuschel.

Genau diese Operation hat bei einem Freund eine starke Verbesserung gebracht.

Man kann diese Engpässe bei der Nasenatmung auch auf einem Computermonitor vorher ansehen und analysieren.

Diese Nasenoperation findet aber sicher nicht mehr im Jahr 2013 statt.

1. Es muß vorher die Rhinomanometrie gemacht werden um den ersten Schritt beurteilen zu können.

2. Die Wirkung der Nasenoperation vom Hanusch Krankenhaus braucht 6 Monate um sich zu "entfalten". Diesen Zeitraum warte ich auf jeden Fall ab.

Wissensstand vom 28.10.2014:

Es wird keine weitere Operation betreffend Nasenscheidewand und Nasenmuschel geben. Bei verschiedenen Untersuchungen in den Monaten 1-10/2014 wurden von allen HNO Fachärzten einstimmig gesagt, dass diese Operation perfekt verlaufen ist. Da kann man nichts mehr verbessern.

Es gibt den Begriff "Ansaugphänomen" das bedeutet, dass sich beim Einatmen die Nase zusammenzieht und die Atmung behindert. Die Techniker würden das als (unerwünschten) Ventil-Effekt bezeichnen.

Ich habe NASIVENT Tube Plus Silikon-Nasenröhrchen verwendet. Und zwar die Größe L. Diese werden in Deutschland hergestellt und ich habe sie in einer Wiener Apotheke um 33,70 Euro gekauft. Da sind aber 2 Stück (genau genommen 2 Paar weil man ja 2 Nasenlöcher hat) drinnen.

www.nasivent.de

Diese NASIVENT Tube Plus Silikon-Nasenröhrchen haben offensichtlich erst das Potential der Nasenoperation freigelegt.

Bei einer Messung mit Rhinomanometrie am 3.9.2014 wurde ein nasaler Volumenstrom von 528 Mililiter pro Sekunde gemessen. Das heißt dieser hat sich ver14facht. Verglichen mit dem Wert vor der Nasenoperation.

Meine Schlafapnoe hat sich leider nicht verbessert es wurde am 9.9.2014 ein AHI von 70 gemessen.

Ich habe allerdings die Erlaubnis bekommen von der Vollgesichtsmaske auf eine Nasenmaske umzusteigen. Und das ist der größte Erfolg seit 2002.

Zusammenfassend lässt sich also sagen:

Ansaugphänomen (siehe oben) ist gelöst
Nasenscheidewand ist gelöst
Nasenmuschel ist gelöst
Nasenrachen ist kein Problem

Mundrachen muß noch analysiert werden
Zungengrund muß noch analysiert werden

Der Zungengrund dürfte das Kernproblem vom Verschluss (Obstruktion) des Atemwegs im Schlaf sein.

Aber die Nasenatmung wurde perfektioniert und das war seit meinem 15. Lebensjahr mein Problem. Dieses Problem ist nun gelöst.

Natürlich gebe ich nicht auf bis ich nicht die Schlafapnoe besiegt habe.